Archiv für die Kategorie ‘Energieversorger’

Carbon Capture Storage macht die Runde

Donnerstag, 25. September 2008

Bravo, die Lösung für Europas Klima ist in Sicht.

Da schreibt man “CO2-Speicherung: Europas Klimaproblem ist lösbar“. Im ersten Moment dachte ich, dass nun große Schutzwälle hochgezogen werden, damit Europa seine eigene CO2-Reduktion vollziehen kann. Nein, natürlich nicht. Es geht um die CO2-Speicherung imErdreich.

Die Unternehmensberater von Boston und McKinsey glauben an diese Technologie und preisen schon heute die zukünftige Lösung für die europäischen Klimaprobleme.

Im Osten geht die Sonne auf,
bekommt eine neue Bedeutung. Für 70 Mio. wurde die Schwarze Pumpe modernisiert und die CCS-Technologie eingeführt. Das erste Kohlekraftwerk fast ohne CO2-Ausstoss in die Luft.

Mal schaun, wie sich die Technologie bewährt. Wünschenswert wäre es, sehr sogar.

Das Kruz mit dem den Emissionsrechten in Deutschland

Montag, 22. September 2008

Erst einmal die gute Nachricht vom 18.09. Umweltminsiter Gabriel konnte sich mit dem Wirtschaftsminister Michael Glos nach langerm Streit Diskussion einigen. Auch für neue Kohlekraftwerke gelten CO2-Emissionsrechte, somit wird der Anreiz für neue Kohlekraftwerke wesentlich geringer. Mal schaun, welche Lobby-Karte nun von den Ernergieversorger in Kürze gezogen wird.

So gewonnen so zerronnen. Ein Tag später lässt uns unsere Bundesregierung wissen, dass kohlenstoffintensive Unternehmen (wie z.B. Stahlhütten) bis 2020 von der Auktion der CO2-Zertifikate ausgenommen sind.  Welche Branchen darunter fallen ist nicht klar, aber gerade die aus Umweltschutz entscheidenden Branchen von der Versteigerung auszunehmen ist kaum nicht zu verstehen. “Bevor man sich an das Krebgeschwürz traut, macht man lieber erst die Schönheits-OP an der Nase.”
Ich überlege gerade, wie ich meinen Kinder das später mal erklären soll.

Weltsteuer und Wolf im Schafspelz

Sonntag, 07. September 2008

Globale Klimasteuer … Da stolpere ich heute über eine Tagung im kühlen Norden, wo man vorschlägt, eine Weltsteuer für den Kilmaschutz einzuführen. Also genauer: Der globale Handel mit Emissionsrechten soll weiterausgebaut werden, u.a. sollen in sämtlichen Ländern die wichtigsten Verschmutzer identifiziert werden. Im gleichen Zug wird eine globale Steuer für den Kilmaschutz eingefügt. Wenn man die Idee ohne den Hintergrund der Schwierigkeiten beim Kyoto-Protokoll und der Heterogenität aller Staaten betrachtet, sicherlich eine wertvolle Idee. Wenn man die Welt betrachtet, auf der wir leben, ist diese Idee nicht für diese gemacht.

Schweine im Weltall Berlin … In einem Jahr sollen 100 Smarts mit Elektroantrieb in Berlin fahren. Das Ganze wird von RWE und Daimler vorangetrieben. RWE setzt (u.a.) auf Braunkohle, 25% ist der Durchschnitt, RWE liegt bei 42% im Energiemix. Nun jetzt weiss man, wie der Abbau der Braunkohle Einfluss auf die Landschaft und auf das Klima nimmt. Da muss man kein Umweltschützer sein, um sich für den Erhalt einer natürlichen Umwelt sich einzusetzen (s. dazu Tagebau Hambach).
Die Aktion in Berlin hatte auch was Gutes. Greenpeace veredelte die Smarts in pinkfarbene Schweine. Sehr nett …

Energieversorger profitieren von (fast) kostenfreien Emissionszertifikaten

Freitag, 20. Juni 2008

Die Energierversorger in Deutschland erhalten zu 90% die Emissions- sprich Umweltverschmutzungszertifikate von der Bundesregierung kostenfrei. Die Unternehmen können dann mit diesen Zertifikaten Handel treiben und die Kosten hierfür auf die Energiepreise umlegen.

Eine Studie des WWF belegt, dass 35 Mrd. € zusätzlich von den deutschen Energieversorgern bis 2012 eingenommen werden kann.

Ab 2013 sollen die Umweltzertifikate versteigert werden, so dass der Erwerb der Umweltzertifikate mit wahrscheinlich/hoffentlich höheren Kosten verbunden ist.

Da hoffen wir mal, dass die Energieversorger diese Einnahmen in umweltverträgliche Anlagen investieren, damit der Verbraucher später profitiert. Das wäre doch eine gute Auflage der Bundesregierung, wenn die Zertifikate schon fast kostenfrei verteilt werden,

Quelle: http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/eon-und-co-kassieren-ab/